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h_da verurteilt Menschenrechtsverletzungen im Iran

"Seit dem gewaltsamen Tod der 22-jährigen Iranerin Mahsa Amini demonstrieren im Iran Tausende für Menschenrechte und Selbstbestimmung. Frauen gehen auf die Straße, verbrennen ihre Kopftücher, schneiden sich die Haare ab und fordern ein Ende der staatlichen Gewalt. Unterstützt von jungen Männern treten sie ein für ihr Recht auf freie Entfaltung. Sie bringen sich hierbei in akute Lebensgefahr oder riskieren ihre Verhaftung.

Die Hochschulen und Universitäten des Landes sind Zentren dieser Proteste. Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen die Forderungen ihrer Landsleute und wehren sich zudem gegen Versuche, die Autonomie von Lehre und Forschung einzuschränken.

Wir solidarisieren uns mit den Menschen im Iran und sind in Gedanken bei ihnen, speziell auch mit den Menschen an unserer Partnerhochschule in Teheran, der Amirkabir University of Technology. Als weltoffene Hochschule stehen wir als h_da ein für Demokratie und Selbstbestimmungsrechte. Wir verurteilen die Verletzungen von Menschenrechten und fordern ein Ende der Gewalt. Die Protestierenden verdienen unseren Respekt."

Prof. Dr. Arnd Steinmetz, Präsident der Hochschule Darmstadt

Prof. Dr. Bernhard May, Senatsvorsitzender, i.A. des Senats der h_da

Prof. Dr. Yvonne Haffner und Julia Baumann, Gleichstellungsbeauftragte der h_da

Auch die Hochschulrektorenkonferenz verurteilt die Gewalt gegen Hochschulangehörige im Iran und erklärt sich in einer Mitteilung solidarisch mit den iranischen Hochschulangehörigen und den für Menschenrechte und ausdrücklich auch für Frauenrechte und Gleichstellung demonstrierenden Personen: https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-mitgliederversammlung-verurteilt-gewalt-gegen-hochschulangehoerige-im-iran-4955/