Was steckt hinter wo*man @ h_da?

                                             

Das Projekt wo*man @ h_da soll einen Raum des Austauschs, der Weiterbildung und der Konflikt- und Problemlösung darstellen. Das Angebot richtet sich im Speziellen an Menschen, die sich als Frau* begreifen und sich in einem Studiengang befinden, der laut Quoten „männlich" dominiert ist. Dies ist besonders in MINT-Studiengängen auffällig oft der Fall. Angesprochen sollen jedoch alle Menschen werden, die Alternativen zu Dominanz im Arbeitsfeld suchen und sich aufgrund dieser oft in ihren Entfaltungsmöglichkeiten eingeschränkt oder unterrepräsentiert fühlen. wo*man soll den Teilnehmer*innen neue Möglichkeiten und Wege zur Selbstwirksamkeit im Studien- und Arbeitsleben aufzeigen. Hierbei spielt die angebotene unterstützende Rolle der anwesenden Trainer*innen eine ebenso große Rolle, wie der offene Raum des Austauschs.  

Organisatorischer Rahmen

Anders als bei den angebotenen eintägigen Seminaren des Trainerpools, wird das Projekt zweiwöchentlich (jedoch nach den Bedürfnissen der Teilnehmer*innen gerichtet; auch Zusatztermine möglich) an festen Terminen über das ganze Semester stattfinden. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, dass sich eine feste Kerngruppe von Teilnehmer*innen entwickelt, die sich im Laufe der Zeit besser kennenlernt und sich somit offen über verschiedene Anliegen und Probleme austauschen kann. Thematisch haben die Termine einen roten Faden, das heißt jedoch nicht, dass im Laufe der Zeit keine neuen Teilnehmer*innen dazu stoßen können. 

Inhalte

Inhaltlich werden zweiwöchentlich wechselnde Themenbereiche angeboten, die im Übergeordneten zusammenhängen und zielführend sind: Kommunikation und Konflikt, Selbstmarketing, Präsentieren, Zeitmanagement und Stressmanagement sind Themen, die in den Workshops behandelt werden. Die Inhalte werden in verschiedenen Formen vermittelt und gemeinsam mit den Teilnehmer*innen erarbeitet. Hierbei soll das Schulen von Sozial- und Selbstkompetenzen, die für das Durchsetzen im zukünftigen Berufsleben von Vorteil sein können, im Mittelpunkt stehen.

Meetups

Neben den verschiedenen seminarähnlichen Workshops zu den oben genannten Inhalten, die von Trainer*innen des Studentischen Trainerpools interaktiv umgesetzt werden, werden Vorträge von Gastreferent*innen als ergänzende Form eine Rolle spielen. Hierzu werden verschiedene Gäste eingeladen, die am jeweiligen Termin zu verschiedenen Inhalten ihren Input beitragen und spezielle Fragen (je nach Fachgebiet des Gastes) beantworten können. Geplant sind Gastvorträge über Inhalte wie Bewerbungsgespräche, das Bestehen eines Assessment-Centers, Gehaltsverhandlungen, Selbstständigkeit, Karriere und Familie, sowie das Führen von Mitarbeiter*innengesprächen.

Zudem sollen durch die verschiedenen Referent*innen, die in der angesprochenen Branche bereits erfolgreich Fuß gefasst haben, ein greifbares Bild von Personen aufgezeigt werden, mit denen sich die Teilnehmer*innen bestenfalls identifizieren können (z.B. mit Frauen*, die denselben Berufseinstieg hatten, wie die teilnehmenden Studierenden). Das soll die Teilnehmer*innen im Umkehrschluss ermutigen, ihren eigenen Weg selbstbewusst und motiviert zu gehen. Zudem wird durch das Einladen von Externen ein Austausch angeregt, sowie ein aktueller Marktüberblick und Zukunftsausblicke gegeben und verschiedene aktuelle Trends vorgestellt. Auch können aufgrund verschiedener Erfahrungen der Externen, studiengangspezifische Tipps vermittelt und ausgetauscht werden.

Übergeordnetes Ziel

wo*man @ h_da soll ein offener Raum für Weiterbildung, Stärken von bereits bestehenden Kompetenzen und Vernetzung sein, der den Teilnehmer*innen einen selbstbewussten und motivierten Weg durch ihr Studium und späteren Start ins Berufsleben erleichtern soll. Zudem sollen Zweifel am Studiengang, die oft mangelndem Selbstbewusstsein oder zu wenig Austausch mit "Gleichgesinnten" zu Grunde liegen, beseitigt werden. Denn oft ist der Grund für die Entscheidung ein (MINT-)Studium abzubrechen, nicht die inhaltliche Überforderung, sondern viel mehr das mangelnde Selbstbewusstsein, das an scheinbar großer Konkurrenz, abgebildet durch ein dominant erscheinendes Umfeld, scheitert. Genau hier soll das Projekt ansetzten und als Unterstützung und Raum des Austauschs zur eigenen Entwicklung beitragen.

Auch besteht während des Projekts ein enger Austausch mit dem Gleichstellungsbüro. Das bietet die Chancen neue Problemlösungen für die Teilnehmer*innen aufzuzeigen, die z.B. Probleme mit einem "dominanten Umfeld", mit welchem sie sich nicht identifizieren können, haben. Es soll verdeutlicht werden, dass solche Probleme nicht als "Lappalie" abgetan, sondern ernstgenommen werden. Zudem will wo*man für mehr Transparenz sorgen, das heißt nützliche, leider oft unbekannte Anlaufstellen der Hochschule werden vorgestellt, an die sich Teilnehmer*innen z.B. wenden können, wenn sie sich in einer Situation befinden, die sie alleine nicht mehr lösen können.

Kontakt

Leitung Trainerpool
Miriam Bär
Hochschulz. Studienerfolg und Berufsstart
Schöfferstraße 12
64295 Darmstadt
D20, 0.10
+49.6151.16-37968
Miriam Bär