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h_da-Projekte auf der Hannover Messe

Mit drei Projekten ist die Hochschule Darmstadt (h_da) am Gemeinschaftsstand hessischer Hochschulen auf der Hannover Messe beteiligt. Vom 24. bis 28. April präsentieren sich die Projekte aus dem Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik in Halle 2 an Stand B 25.

Gauss - Entwicklung eines "Elektro-Supersportmotorrads"
Das Gauss Projekt ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der Hochschule Darmstadt. Studierende verschiedener Fachbereiche entwickeln gemeinsam ein "Elektro-Supersportmotorrad", das auch aufgrund seines ansprechenden Designs in den vergangenen Jahren für viel Aufsehen gesorgt hat.

Das Motorrad besitzt einen innovativen Antriebsstrang mit elektrischer Vorderradbremse. Bei einem Bremsvorgang wird über das Vorderrad Bewegungsenergie aufgenommen und zum Elektromotor geleitet. Dieser sitzt gewichtsoptimiert in der Fahrzeugmitte und arbeitet im Generatorbetrieb analog zu einem Fahrraddynamo, welcher die Bewegungsenergie in elektrische Energie umwandelt.

Die zurückgewonnene Energie wird in den Akkus gespeichert und steigert den Wirkungsgrad des Sportmotorrads. Der Effekt: eine höhere Reichweite und Geschwindigkeit bei gleichzeitiger Reduktion der notwendigen Batterieanzahl sowie einer damit verbundenen Gewichtsersparnis.

Digitale Strategien für das Internet der Dinge
Dem digitalen Wandel stehen manche kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie einzelne Unternehmensbereiche mit vielen Fragen gegenüber. Zwar sind sie sensibilisiert für Industrie 4.0, Internet der Dinge und die mit ihr einhergehende Vernetzung "intelligenter" Technik. Doch die Bedeutung der Digitalisierung für das eigene Unternehmen scheint nicht immer greifbar.

Das Competence Center for Applied Sensor Systems (CCASS) am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der h_da koppelt sich genau hier an, berät und begleitet Mittelständler bei ihrer digitalen Strategie. Auf der Cebit stellt das CCASS-Team den neuen Ansatz "digital steps are minimal steps" vor. Im Fokus stehen digitale Konzepte, die sich schnell umsetzen lassen, damit das Geschäftsmodell zukunftstauglich bleibt und der Anschluss an einen sich wandelnden Markt nicht verloren geht.

Der Ansatz soll Unternehmen dazu befähigen, sich in kleinen und überschaubaren Schritten im Internet der Dinge zu positionieren und so auch neue Geschäftsfelder zu erschließen. Innovationsworkshops helfen dabei, die wichtigsten Marktfelder in den Blick zu nehmen und etwa bei Produktion und Produktentwicklung Kundenbedürfnisse besser zu erkennen und das künftige Geschäftsmodell hieran auszurichten.

Neues Master-Fernstudium "Zuverlässigkeit, Sicherheit und Qualität technischer Systeme"
Moderne technische Systeme sind digital, vernetzt und verfügen über Rechnerintelligenz. Sie übernehmen neben ihren eigentlichen Aufgaben auch Schutzfunktionen. Intelligente Systeme überwachen Prozesse, steuern Roboter, kontrollieren das Bremssystem in Automobilen, regeln Kraftwerke. Sie sorgen für funktionale Sicherheit.

Entwicklung und Konstruktion von Systemen mit funktionaler Sicherheit sind in Normen festgehalten. Doch wie setzt man diese Normen in die Praxis um? Damit befassen sich Studierende des neuen Masterstudiengangs "Zuverlässigkeit, Sicherheit und Qualität technischer Systeme" praxisnah. Der Studiengang startet zum Wintersemester 2017/18 berufsbegleitend als Fernstudium in Kooperation mit der Hochschule Aschaffenburg und der ZFH (Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen). Weitere Informationen zum neuen Studiengang finden sich unter www.fernstudium-zsq.de

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