Anerkennung und Anrechnung

Faire Anerkennungsverfahren

Um diesen Anspruch des Vizepräsidenten für Studium, Lehre und studentische Angelegenheiten zu verwirklichen, bewertet die h_da die Kompetenzen ihrer Studierenden und Studieninteressierten in Anerkennungsverfahren fair und transparent innerhalb des geltenden Rechtsrahmens - unabhängig davon, wo diese erworben wurden. Dazu stellt sie den Antragstellenden die notwendigen Informationen, Prozesse und Unterstützungen bereit. 

Projekt w_2a - Good Practice in Anerkennung und Anrechnung

Wie können transparente, qualitätsgeleitete und rechtssichere Strukturen und Dokumente gestaltet sein, die Studierende, Lehrende und Mitarbeitende der h_da bei Anerkennungsverfahren unterstützen?

In Kooperation mit dem Fachbereich Wirtschaft und der Abteilung Weiterbildung und Duales Studienzentrum wird diese Frage praktisch wie theoretisch bearbeitet. Während der Laufzeit von 2016 - 2019 werden beispielhafte Lösungen erarbeitet, evaluiert und der Hochschulöffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Um tragfähige Lösungen zu entwickeln, die sich fachübergreifend nutzen lassen, erfolgt eine Einbindung der betroffenen Organisationseinheiten sowie der übrigen Fachbereiche von Anfang an.

Im Rahmen von w_2a entstand u.a. ein neues Modell für den Masterstudiengang Business Administration (MBA), bei dem Berufserfahrungen kompetenzorientiert angerechnet wird.

Das Konzept wurde unter dem Titel "Kompetent gemastert" vom Projekt nexus der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) als Good Practice-Beispiel für die Tagung "Qualitätssicherung in Anerkennung und Anrechnung" vom 17.-19.9. 2017 in Dresden ausgewählt.

Anerkennung und Studienprogrammentwicklung

Anerkennung und Anrechnung werden an der h_da durch deren Anerkennungssatzung sowie die Allgemeinen Bestimmungen für Prüfungsordnungen geregelt. Diese wiederum beziehen sich auf das Hessische Hochschulgesetz sowie die Lissabon Konvention.

Kompetenzen sind darin das zentrale Element auf dem Gebiet der Anerkennung und Anrechnung:

  • Bei außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen wird verglichen, ob sie nach Inhalt und Niveau gleichwertig mit denen sind, die in den Modulen des Studiengangs an der h_da vermittelt werden.
  • Bei nachgewiesenen hochschulischen Leistungen wird davon ausgegangen, dass sie angerechnet werden können, es sei denn, dass beim Vergleich der in den Modulen vermittelten Kompetenzen ein wesentlicher Unterschied in Qualität, Niveau oder Lernergebnissen vorliegt.

An der h_da wird daher bereits im Zuge der Studienprogrammentwicklung die Frage nach der Kompetenzorientierung von Studiengängen und Lehrveranstaltungen mit bedacht. Denn je stärker Studiengangskonzeption, Lehre und Prüfungen an diesen Erfordernissen orientiert sind, umso transparenter und qualitätsgesicherter können Anerkennungsverfahren durchgeführt werden. Deren Erfordernisse wiederum setzen neue Impulse zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Studiengänge.

Anerkennung praktisch

Studierende, die einen Antrag auf Anerkennung bzw. Anrechnung stellen möchten erhalten weitere Informationen bei der Ansprechperson ihres Studiengangs sowie beim Student Service Center.

Lehrende werden beim Service Studienprogrammentwicklung zu Fragen der Kompetenzorientierung und der Ausgestaltung von Verfahren beraten. Bei konkreten rechtlichen Fragen zu einzelnen Fällen unterstützt die ZOE Studien- und Prüfungsrecht.

Weitere Informationen

Kontakt

Leitung Service Studienprogrammentwicklung

Gregor Bechtold

Projekt w_2a

Martin Hofmann

Tagungsdokumentation

Am 11. Dezember 2018 veranstaltete die h_da in Kooperation mit dem Projekt nexus der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) eine Konferenz zum Thema „Anerkennung und Anrechnung an Hochschulen“. Die Dokumentation ist auf der Internetseite der HRK zu finden.

Downloads