Inklusion leben

Sieben Künstlerinnen und Künstler mit Behinderung sind im April 2016 der Einladung der h_da gefolgt und zu einer Malwoche an die Hochschule gekommen. Insgesamt 39 eindrucksvolle Kunstwerke mit Motiven unseres Campus sind dabei entstanden. Für diesen Kalender mussten wir uns für zwölf dieser Werke entscheiden. Keine einfache Aufgabe, denn jede Künstlerin und jeder Künstler hat sein Werk auf ganz einzigartige Weise frei interpretiert. Begleitet werden die Kunstwerke in diesem Kalender von Fotografien des Darmstädter Fotografen Gregor Schuster. Auch er hat jedem Motiv seine ganz besondere fotografische Handschrift verliehen. Wir sind gemeinsam mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern sehr stolz auf das Ergebnis!

Bereits seit über zehn Jahren lädt die Hochschule Darmstadt einmal jährlich Künstlerinnen und Künstler mit Behinderung aus verschiedenen Einrichtungen zum gemeinsamen Malen an die Hochschule ein. Bisher haben wir die so entstandenen Kunstwerke für jeweils ein ganzes Jahr an der Hochschule in einer Ausstellung präsentiert. Die Initiatoren der Maltage, Wilhelm von Schultz und Matthias Etzel vom Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften, haben nun den Anstoß für dieses Kalenderprojekt gegeben. Wir freuen uns sehr über dieses Projekt und das beindruckende Ergebnis, denn unser Ziel ist es, Inklusion an unserer Hochschule mit Leben zu füllen. Neben dem Anspruch, Chancengleichheit für unsere Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung zu bieten, wollen wir auch über Hochschulgrenzen hinweg eine inklusive Hochschule sein. Wir freuen uns daher umso mehr, mit diesem besonderen Projekt den Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform für ihre Arbeit geben zu können und gleichzeitig einen Beitrag zur Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft zu leisten.

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Künstlerinnen und Künstlern sowie der Lebenshilfe Main-Taunus für die Einrichtung und Unterstützung der Sommerwerkstatt Villa Luce, die die individuellen Fähigkeiten der Künstlerinnen und Künstler auf ganz besondere Weise fördert. Bedanken möchten wir uns aber vor allem auch beim Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften, insbesondere bei unseren engagierten Mitarbeitern Wilhelm von Schultz und Matthias Etzel, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.