Symposium

Im Rahmen des Projekts „Interkulturalität in Theorie und Praxis: Begriffliche und anwendungsbezogene Perspektiven“ fand eine weitere öffentliche interdisziplinäre Veranstaltung statt:

Diskurs-Symposium: Aktuelle Perspektiven zur Inter- und Transkulturalität 
Ort: Hochschule Darmstadt · Glaskasten in C10 · Schöfferstraße 3 · 64295 Darmstadt
Zeit: Freitag, 30. Juni 2017, von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr


Diskurs-Symposium: Aktuelle Perspektiven zur Inter- und Transkulturalität

Mit Vorträgen von Expertinnen und Experten aus Theorie und Praxis

Die Teilnehmenden erwarteten Vorträge aus aktuell relevanten Bereichen zur Inter- und Transkulturalität:

Ein migrationssoziologischer Blick auf die Potentiale, Ressourcen und Kompetenzen von Einwander*innen – ein intendierter Paradigmenwechsel
Prof. Dr. Hartmut M. Griese (Prof. i. R.)
Institut für Soziologie
Leibniz Universität Hannover

Die Integrationsarbeit und das Integrationsverständnis der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahira Baumann und Bülent Ersoy
Amt für Interkulturelles und Internationales
Wissenschaftsstadt Darmstadt

Antidiskriminierungsarbeit der Stadt Frankfurt am Main
Dr. Akli Kebaili
Antidiskriminierungsstelle im Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main

Nur Worte und Bilder? Ein Impuls zum Umgang mit (Alltags-)Diskriminierung
Saba-Nur Cheema
Bildungsstätte Anne Frank
Frankfurt am Main

Familiäre Lebenswelten – vielfältig und global verbunden
Hiltrud Stöcker-Zafari
Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e. V.
Frankfurt am Main

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.


Ziele und Zielgruppen

Das Ziel des Symposiums bestand darin, einen Diskurs über Bedingungen, Wirkungen, mögliche gesellschaftspolitische Folgen sowie über normative Hintergründe der Thematik Interkulturalität zu stimulieren. Das Diskurs-Symposium bot somit die Möglichkeit zur aktiven Beteiligung an einem Prozess der Selbstreflexion und -verortung, der ethischen Urteilsbildung sowie zur Bewertung der eigenen Gestaltungsmöglichkeiten und Verantwortungsübernahmeoptionen in unserer modernen Lebenswelt vor dem Hintergrund dringend notwendiger Entwicklungsziele.

Alle Studierende, insbesondere geflüchtete und internationale Studierende, Schüler_innen und Lehrer_innen, Bürger_innen mit und ohne Migrationshintergrund, Expert_innen aus z. B. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Multiplikator_innen und weitere interessierte Personen waren herzlich eingeladen.