Vorreiterrolle bei neuen Studiengängen

Die Hochschule Darmstadt hat ihr Studienangebot kontinuierlich ausgebaut. Fokussiert wurde dabei stets darauf, flexibel und frühzeitig auf aktuelle Bedürfnisse und Strömungen der Bildungs- und Arbeitswelt zu reagieren und eine innovative und praxisbezogene Lehre anzubieten, zunehmend auch mit postgradueller und berufsbegleitender Ausrichtung – und nicht selten in einer Vorreiterrolle. Bereits im Jahr 1977 führte die Fachhochschule als erste Hessische Fachhochschule Informatik als Hauptfach ein, 1985 den neuen Studiengang ‚Dokumentation und Information‘. 1990 entstand der damals mindestens bundesweit einmalige Aufbaustudiengang ‚Optotechnik und Bildverarbeitung‘, zwei Jahre später kam der Aufbaustudiengang ‚Energiewirtschaft‘ dazu.

2001 gründete die Fachhochschule im Zuge der Schließung der Bibliotheksschule Frankfurt den neuen Studiengang ‚Wissens- und Informationsmanagement‘, der die Ausbildung von Bibliothekaren für den gehobenen Dienst übernahm und fortführte. Im gleichen Semester kamen die drei neuen Studiengänge Informationsrecht, Online-Journalismus und Biotechnologie dazu. 2003 folgte der Studiengang ‚Neue Musik/Neue Medien‘, 2005/2006 ‚Wissenschaftsjournalismus‘ und der berufsbegleitende ‚Master of Business Administration‘. Ein Semester später startete der bundesweit neuartige Master-Fernstudiengang für Elektrotechnik.

Auch die Integration der früheren Telekom-FH Dieburg mit ihren siebzig Professoren und Beschäftigten und 200 Studierenden der Nachrichtentechnik im Jahr 2000 war für die Fachhochschule von großer Bedeutung, um weitere innovative Angebote aufbauen zu können, wie beispielsweisen den Studiengang ‚Media System Design‘, aus dem der spätere Fachbereich Media hervorging. Sechs Jahre später studierten in Dieburg 2.000 Studierende an den fünf Fachbereichen Sozial- und Kulturwissenschaften, Informatik, Informations- und Wissensmanagement, Media und Wirtschaft. Heute ist der Campus zum Mediencampus ausgebaut und bietet mit Hörsälen und Seminarräumen, aber vor allem auch Fernseh- und Radiostudios, einem Kino, Laboren für Animation, 3D und Usability sowie Redaktionsräumen beste Studien- und Forschungsbedingungen.

‚Doppelleben‘ – Dual studieren seit 1999
Die Kooperation mit Unternehmen und der Ausbau anwendungsbezogener Forschung und Lehre wurde für die Fachhochschule in den 1980er Jahre zunehmend wichtiger und so gründete die FH 1990 ein Kolleg für berufsbegleitende Fortbildung. 1999 startete als erstes duales Angebot der ‚Kooperative Studiengang Informatik‘, der bis heute stark nachgefragt ist. Drei Jahre später folgte der ‚Kooperative Studiengang Ingenieurwissenschaften‘ mit ähnlicher Intention: Betriebe und Hochschule enger zu verkoppeln, um Studierenden beste Studienbedingungen in Praxis und Theorie sowie optimale Berufsaussichten zu ermöglichen. In den Folgejahren ging die Fachhochschule zur Beförderung des dualen Studiums diverse Partnerschaften mit örtlichen Unternehmen ein. Im Jahr 2011 gründete die h_da gemeinsam mit der IHK Darmstadt das Duale Studienzentrum Darmstadt, das in der Region Darmstadt Rhein Main Neckar sowohl Studieninteressierte als auch Unternehmen zum dualen Studium informiert und berät. Inzwischen kann an der h_da in einer breiten Auswahl dualer Studienprogramme studiert werden.

Infografik zur Entwicklung

Die Entwicklung der Hochschule von den Vorgängereinrichtungen bis zur h_da heute können auf der Infografik zur Entwicklung der h_da (1.5 MB) nachvollzogen werden.