
Information Science & Engineering/Informationswissenschaft (Bachelor of Science)
| Informationen zum Studiengang | |
|---|---|
| Studienform | Grundständiger Studiengang |
| Regelstudienzeit | 6 Semester |
| Campus | Dieburg |
| Studienbeginn | WS |
| Zulassungsbeschränkung | Ja |
| Vorpraktikum erforderlich | Nein |
| Sprache | German |
Eine erste Übersicht über den Studiengang erhalten Sie mit diesem
Info Flyer: Informations Science & Engineering/Informationswissenschaft (pdf, 418 KB)
Mehr Informationen zum Studiengang
Das bietet der Studiengang
Der Bachelor-Studiengang Information Science and Engineering/Informationswissenschaft bildet Fachleute aus, die in Unternehmen sowie staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen für den professionellen Umgang mit Wissen und Information verantwortlich sind.
Information und Wissen sind die Rohstoffe der Wissensgesellschaft. Der Erfolg eines Unternehmens oder einer Organisation hängt in zunehmendem Maße von einem gekonnten Umgang mit Wissen ab. Entscheidend dafür ist es, die richtige Information zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben. Das erfordert einen professionellen Umgang mit Verfahren und Technologien des Informations- und Wissensmanagements.
Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs kennen die verschiedenen Erscheinungsformen von Wissen und die Verfahren, mit denen Wissen erworben, gespeichert und verarbeitet wird. Die Planung, Gestaltung, Entwicklung und Einführung von Informationssystemen und -diensten ist ein wesentlicher Schwerpunkt des Studiums.
Aufbau und Inhalt des Studiums
Das interdisziplinäre Studienprogramm verknüpft informationswissenschaftliche, informationstechnische, medienrelevante, betriebswirtschaftliche und bibliothekarische Inhalte zu einem breiten berufsfeldorientierten Kompetenzspektrum.
Im ersten Studienjahr wird in den Fächern Information Broking, Wissensrepräsentation (Relationenmodell und Datenbanken) und Informatik und Programmierung ein solides informationswissenschaftliches und informationstechnisches Basiswissen aufgebaut, das durch allgemeine und wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen ergänzt wird.
Im zweiten Studienjahr bietet das Pflichtprogramm für alle Studierenden eine methodische Vertiefung in den Bereichen Information Retrieval, Projektmanagement und Informationsmanagement. Dazu kommen allgemeine und vertiefende Wahlpflichtveranstaltungen, also Veranstaltungen, die aus einem breiteren Angebot ausgewählt werden können.
Parallel dazu kann eine der drei Studienrichtungen Bibliotheksmanagement, Medieninformation oder Wirtschaftsinformation gewählt oder ein individuelles Qualifikationsprofil verfolgt werden. Zu jeder der Studienrichtungen gibt es ein spezialisiertes Pflichtprogramm, das die entsprechenden Inhalte vermittelt, Studierende mit individuellem Profil können sich Veranstaltungen aus den allgemeinen Angeboten und den Angeboten der Studienrichtungen zusammenstellen.
Im dritten Studienjahr werden berufsfeldorientierte bzw. schwerpunktbezogene Projekte absolviert. Dazu kommt die berufspraktische Phase und Vertiefungsmodule der Studienrichtungen oder des individuellen Profils. Im Anschluss wird das Studium durch die Bachelor-Arbeit mit Kolloquium im sechsten Semester abgeschlossen.
Der Bachelor-Studiengang Information Science and Engineering / Informationswissenschaft bildet Fachleute aus, die in Unternehmen sowie staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen für den professionellen Umgang mit Wissen und Information verantwortlich sind.
Information und Wissen sind die Rohstoffe der Wissensgesellschaft. Der Erfolg eines Unternehmens oder einer Organisation hängt in zunehmendem Maße von einem gekonnten Umgang mit Wissen ab. Entscheidend dafür ist es, die richtige Information zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben. Das erfordert einen professionellen Umgang mit Verfahren und Technologien des Informations- und Wissensmanagements.
Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs kennen die verschiedenen Erscheinungsformen von Wissen und die Verfahren, mit denen Wissen erworben, gespeichert und verarbeitet wird. Die Planung, Gestaltung, Entwicklung und Einführung von Informationssystemen und -diensten ist ein wesentlicher Schwerpunkt des Studiums.
Qualifizierter Umgang mit Wissen erfordert gute Allgemein- und Grundkenntnisse in dem Fachgebiet, auf dem gearbeitet wird. Das interdisziplinäre Studienprogramm verknüpft daher Inhalte aus verschiedenen Fachgebieten zu einem breiten berufsfeldorientierten Kompetenzspektrum, wie es in Unternehmen, Verwaltungen, Bibliotheken und anderen Institutionen gefordert wird. Das Fächerspektrum beinhaltet:
- Informations- und Wissensmanagement
- Informatik und Informationstechnologien
- Bibliothekswissenschaft und -organisation
- Medien, PR und Publizistik
- Betriebswirtschaft und Management
Der Studiengang Information Science and Engineering ist ingenieurwissenschaftlich bzw. informationstechnisch ausgerichtet. Damit unterscheidet er sich von vielen der sonst in Deutschland angebotenen meist geisteswissenschaftlich geprägten informationswissenschaftlichen Studiengängen.
Praxis-Phase
Der Studiengang sieht im 5. Semester das Praxismodul vor. Es besteht aus einer berufspraktischen Phase (BPP) in der vorlesungsfreien Zeit und einer begleitenden Lehrveranstaltung. Es dient dem Erwerb einschlägiger praktischer Kenntnisse und dem Kennen lernen berufstypischer Arbeitsweisen bzw. technischer und organisatorischer Zusammenhänge.
Die berufspraktische Phase dauert mindestens 12 Wochen. Sie kann in höchstens in zwei Zeiträume bei zwei Praktikumsstellen geteilt werden. Als Praktikumsstellen kommt eine Vielzahl unterschiedlicher Firmen und Organisationen in Frage: von Bibliotheken, Medieneinrichtungen und Anbietern von Online-Angeboten über die Informationszentren großer Banken, Unternehmensberatungen, Industriebetrieben und Forschungseinrichtungen bis zu Softwarefirmen und Agenturen für Webseitenoptimierung und Webdesign.
Vorausgesetztes Bewerberprofil
Neben den formalen Zulassungvoraussetzungen ist für ein erfolgreiches Studium der Informationswissenschaft Interesse an der Struktur und Organisation von Wissensbeständen, die Freude am Recherchieren potentiell wertvoller Informationen in Quellen aller Art und an der systematischen Aufbereitung der Ergebnisse wichitg.
Eine weitere wichtige Voraussetzung ist ein ausgeprägtes Interesse an moderner Computer- und Softwaretechnik, ihren Ansätzen und Modellen und der Architektur von Informationssystemen.
Schließlich sind – wie für jedes Hochschulstudium – analytisches Denken und Abstraktionsvermögen, die Fähigkeit, Probleme systematisch zu lösen und entsprechende Modelle zu verstehen, sowie Durchhaltevermögen eine wesentliche Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium.
Weitere Eigenschaften über die Studieninteressierte verfügen sollten
- Bereitschaft und Fähigkeit, sich schnell in allgemeine Ansätze neuer Gebiete einzuarbeiten
- Verständnis für Prinzipien, Modelle und Verfahren der Wissensorganisation und ihre Modellierung.
- Englischkenntnisse
- Teamfähigkeit
- Fähigkeit, wesentliche Ansätze und Inhalte zwischen unterschiedlichen Fachkulturen zu kommunizieren (z. B. Anwenderinnen und Entwicklerinnen)
Berufsbild und Berufsaussichten
Informationsspezialisten beschäftigen sich professionell mit dem Sammeln, Sichten, Erschließen, Aufbereiten, Vermitteln und Präsentieren von Informationen aus allen Bereichen des menschlichen Wissens.
Da Informationen in allen Berufsbereichen benötigt, genutzt und zunehmend z. B. im Web präsentiert werden, konzentriert sich das Praxisfeld von Informationsspezialisten nicht auf eine bestimmte Branche. Sie arbeiten in Unternehmensberatungen, Banken und Versicherungen oder in der Software-Industrie. Aber auch Verlage und Rundfunkanstalten, Datenbankproduzenten, Anbieter von Online-Datenbanken (Hosts) und Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie haben einen großen Bedarf an Spezialisten für ihr Informationsmanagement.
Arbeitsfeld Bibliothek
Absolventen der Studienrichtung Bibliotheksmanagement sind u.a. in folgenden Bereichen und Institutionen tätig: Öffentliche Bibliotheken (Stadt- und Gemeindebibliotheken), Wissenschaftliche Bibliotheken (z. B. Landesbibliotheken, Universitäts- und Fachhochschulbibliotheken sowie Instituts- und Spezialbibliotheken), spezielle Informationszentren (Forschung, Privatwirtschaft, Kultureinrichtungen, Verbände, Parlamente und Behörden), Bibliothekarische Service- und Infrastruktureinrichtungen (z. B. Datenbank- und Softwareanbieter).
Bibliotheken sind heute moderne Informations- und Servicezentren, die ihre gedruckten Informationen durch ein breites Spektrum an elektronischen Informationen und Dienstleistungen ergänzt haben. Dabei spielt die serviceorientierte Informationsvermittlung, die individuelle Beratung der Kunden und Öffentlichkeitsarbeit (z. B. durch Ausstellungen) und die Auswahl der bereitzustellenden Medien (so genanntes Lektorat) eine große Rolle. Der Bachelor-Abschluss in der Studienrichtung Bibliotheksmanagement befähigt zur Laufbahn im gehobenen öffentlichen Dienst.
Arbeitsfeld Medien
In Rundfunk- und Fernsehanstalten, Nachrichtenagenturen, Verlagen und anderen Unternehmen der Medienbranche finden Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Information Science and Engineering unterschiedliche Tätigkeitsgebiete:
In Rundfunk- und Fernsehanstalten und Zeitungsverlagen in der Unterstützung von Redaktionen bei umfangreichen Produktionen, im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit oder im Aufbau und der Nutzung von Archiven. In Nachrichtenagenturen bei der professionellen, qualitativen und schnellen Recherche, um zeitnah Meldungen und Hintergrundinformationen verbreiten zu können. In Verlagen bei der Produktion und Vermarktung von Online- und Offline-Angeboten.
Arbeitsfeld Wirtschaft
Im Bereich der Wirtschaft werden Absolventinnen und Absolventen in den unterschiedlichsten Branchen eingesetzt. Viele große, aber auch immer mehr mittelständische Unternehmen haben eigene Abteilungen, die sich mit Wissensmanagement und/oder Research (Corporate Intelligence) beschäftigen. Hier liegen die Aufgaben vor allem darin, Informationen zu recherchieren, aufzubereiten und zu vernetzen. Aber auch Öffentlichkeitsarbeit und Marketing sind typische Tätigkeitsbereiche. In Unternehmensberatungen, Banken und Versicherungen finden sich Einsatzmöglichkeiten in Research-Abteilungen oder den Informations- und Dokumentationsabteilungen. Softwareunternehmen und Datenbankhersteller nutzen das technische Grundverständnis und die bereits im Studium erarbeiteten Kenntnisse in bestimmten Anwendungsgebieten.
Drei gute Gründe den Information Science & Engineeriung / Informationswissenschaft an der h_da zu studieren
Der Studiengang bildet die Ingenieure der Wissensgesellschaft aus.
Der Studiengang bietet einen breiten und auch technisch fundierten Einstieg in die immer wichtiger werdenden Fragen der Organisation von Wissen und Informationen und kann als Grundlage für spätere Spezialisierungen dienen.
Viele verschiedene Einsatzgebiete sichern den Absolventen weitgehende Unabhängigkeit von Konjunkturschwankungen.
