
Die Charakteristika des zweistufigen Bachelor- und Mastersystems
- In einer so genannten gestuften Studienstruktur können die Studierenden zwei verschiedene Abschlussgrade erreichen. Der Bachelorabschluss ist als erster berufsqualifizierender Abschluss anzusehen. Darauf aufbauend kann ein Masterstudiengang absolviert werden.
- Bachelor- und Masterabschlüsse sind international anerkannte und eigenständige berufsqualifizierende Abschlüsse.
- Bachelorabschlüsse haben ihr eigenes berufsqualifizierendes Profil und verleihen grundsätzlich die gleiche Berechtigung wie Diplomabschlüsse an Fachhochschulen.
- Bachelor- und Masterstudiengänge unterliegen strengen Qualitätsprüfungen, d.h. sie werden auf Grundlage vorgegebener Standards akkreditiert und müssen sich alle 5-7 Jahren einer Re-Akkreditierung unterziehen.
- In den Bachelorstudiengängen verkürzen sich die realen Studienzeiten auf 6 Semester und ermöglichen einen schnelleren Zugang zum Berufsleben.
- Bachelorstudiengänge ermöglichen eine größere Flexibilität des Studiums, sowohl bei der Kombination von Studienbausteinen (Modulen) als auch für Teilzeitstudien.
- Das ECTS-Systems in den Bachelor- und Masterstudiengängen führt unter anderem dazu, dass die nationale und internationale Mobilität der Studierenden erhöht wird.
- Die neue Studienstruktur erleichtert eine wechselseitige Anerkennung von Leistungsnachweisen die im Ausland erworben wurden.
Zu den zentralen Studienstrukturreformen von Bachelor- und Masterstudiengängen, wie sie auch schon oben angeführt wurden, gehört die Einführung von einem Leistungspunktesystem und die Modularisierung der Studieninhalte.
Genaue statistische Angaben zum Stand der Einführung von Bachelor- und Masterstudiengänge an deutschen Hochschulen, können Sie der HRK-Studie auf der rechten Seite entnehmen.
