
2. IT-Gipfel: „Informationsplattform Mittelstand“
Den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken, durch adäquate und innovative Nutzung der Informationstechnologie, das ist erklärtes Ziel des Nationalen IT-Gipfels der Bundeskanzlerin. Der erste Gipfel fand am 8. Dezember 2006 in Potsdam statt, der zweite Gipfel folgte am 10. Dezember 2007.
Next Generation Mittelstands-Initiative - Als Mitglied der Arbeitsgruppe "IuK im Mittelstand" (AG 6) zum IT-Gipfel hat die Hochschule Darmstadt das Konzept für eine Next Generation Mittelstands-IT-Initiative federführend gestaltet und ausgearbeitet.
IuK und Mittelstand - Die Arbeitsgruppe 6 hat allgemein die mittelständischen Unternehmen als Anwender oder potenzieller Anwender von Informationstechnologie und von IT-basierten Informationsdienstleistungen im Fokus. Der Mittelstand, Schlüssel für eine starke deutsche Wirtschaft, hat nicht die Ressourcen von Großunternehmen und bedarf wirksamer Unterstützung. Aus der kreativen Anwendung von Informationstechnologie können den KMUs nach Überzeugung der AG 6 in besonderem Maß Innovation und Wettbewerbsvorteile erwachsen.
Als Leiter der Arbeitsgruppe wurde der Vorstandsvorsitzende der Software AG, Herr Karl-Heinz Streibich, durch die Bundeskanzlerin berufen. Die Präsidentin der Hochschule Darmstadt, Frau Maria Overbeck-Larisch ist Mitglied dieser Arbeitsgruppe, in der auch das Bundeswirtschaftsministerium, der Branchenverband BITKOM, Fraunhofergesellschaft IAO sowie die Firmen Dürr, Econet, Fujitsu-Siemens, GFT Technologies, IDS-Scheer, PSI AG, Roland Berger, Sanner GmbH und SAP vertreten sind.
Als zentrales Ergebnis hat die Arbeitsgruppe ein Konzept für ein Nationales Netzwerk für den Mittelstand erarbeitet. Dieses Netzwerk soll die Vielzahl der Akteure und Initiativen übergreifend zusammenzuführen. Die AG schlägt vor,
- mit Zertifizierung und Weiterbildung für die Multiplikatoren die Qualität der Unterstützungsleistungen zu steigern,
- Vertrauen befördern und einen neuen Aspekt in den Bereich
- Mittelstandsunterstützung einbringen sowie eine innovative
- Informationsstruktur einsetzen.
