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Patentwesen

Um wissenschaftliche Forschungsergebnisse aus den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in vermarktungsfähige Produkt- und Verfahrensinnovationen umzusetzen, wurde im Jahr 2001 die Verwertungsoffensive H-IP-O (Hessische Intellectual Property Offensive) ins Leben gerufen, um die professionelle Verwertung von Erfindungen zu fördern und zu steigern.

Mit der Förderung und Gründung von 22 Patentverwertungsagenturen wurde die dazu notwendige Infrastruktur geschaffen. In Hessen haben sich unter H-IP-O u.a. die zehn staatlichen Hochschulen zusammengeschlossen.

Damit der Weg zum nächsten Ansprechpartner für interessierten Unternehmen möglichst kurz ist, wurden drei Patent- und Verwertungsagenturen (PVAn) eingerichtet, die jeweils in den Regionen Süd-, Mittel- und Nordhessen angesiedelt sind. Diese übernehmen im Auftrag der zehn Hochschulen in Hessen im Idealfall die Bewertung, den Schutz und die Vermarktung der von den Hochschulen angebotenen Forschungsergebnisse.

Haben Sie – als Mitglied der h_da - Fragen zu Erfindungen, Patenten, Markenanmeldungen etc.? Dann wenden Sie sich bitte an das TechnologieTransferCentrum der Hochschule Darmstadt. Sie finden dort eine qualifizierte Erstberatung und werden dann bei Bedarf an die für die Hochschule Darmstadt zuständige Patentverwertungsagentur Region Südhessen weitergeleitet.

Strategieentwicklung der Hessischen Hochschulen zur Verwertung von Forschungsergebnissen zur BMWi-Richtlinie "Strategieförderung"

Im Fokus des Projektes steht die strategische Weiterentwicklung einiger Bereiche des Wissens- und Technologietransfers (WTT) an den hessischen Hochschulen.

Das vorgestellte Projekt zielt darauf ab, konkrete und neue Werkzeuge im Technologietransfer zu entwickeln. Ein solches neues Werkzeug könnte in Form des "Development Lab Hessen" geschaffen werden, das zugleich die zwar bereits bestehende, bisher aber nicht erfasste und "nicht einfach nutzbare" Entwicklungsinfrastruktur der hessischen Hochschulen (ergänzt durch die in hessischen Unternehmen) visualisiern und nutzbar machen soll.

Das Projekt trägt zur interdisziplinären Vernetzung und zum Know-how-Austausch bei.

Vorrangig ergibt sich die Notwendigkeit der Umsetzung des hier beschriebenen Projektes aus der Tatsache, dass die "Vermarktung von und der Umgang mit dem geistigen Eigentum der Hochschulen" und die Weiterentwicklungs- / Validierungsmöglichkeiten durch den "Machbarkeitsfonds" exzellente Mittel sind, um den WTT der Hochschulen im Sinne einer in Teilbereichen "unternehmerisch denkenden und handelnden Hochschule" auszubauen!

Die Gesamtprojektsumme beläuft sich auf ca. 400.000 Euro, wovon 90% vom Land Hessen und 10% von den beteiligten Hochschulen aufgebracht werden

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