
IT-Sicherheit als Thema für zukünftige IT-Entscheider
Kaum ein Unternehmen kommt heutzutage noch ohne ein IT-System aus. Unabhängig von Branche und Unternehmensgröße nimmt die Bedeutung der IT-Infrastruktur für den Geschäftserfolg und die Vernetzung ständig zu. Damit wächst auch das Risiko, Opfer von Viren, Würmern oder Datendiebstahl zu werden. Die ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema IT-Sicherheit ist somit eine betriebliche und existenzielle Notwendigkeit.
Millionen von Bürgern weltweit nutzen täglich das Internet. Oftmals, vielfach zunächst unbemerkt, bestehen Lücken in der Sicherheit, verursacht durch Schadprogramme oder den Missbrauch persönlicher Informationen.
Erwartungen - Insbesondere von den IT-Experten und IT-Entscheidern von morgen, die heute noch an einer Hochschule studieren, können Gesellschaft und Wirtschaftssystem erwarten, dass sie das Thema IT-Sicherheit richtig einordnen und dass sie sich ihren zukünftigen Anforderungen kompetent stellen können.
Studie IT-Sicherheit - Festzustellen, wie es bei zukünftigen IT-Entscheidern um deren Einstellungen, Einschätzungen und die akademische Vorbereitung hinsichtlich IT-Sicherheit geht, ist Ziel einer empirischen Studie, die im Jahr 2008 erstmals durchgeführt wurde. Die Studie wurde von der Hochschule Darmstadt im Auftrag des Branchenverbandes BITKOM und der Software AG für den Verein "Deutschland sicher im Netz (DsiN)" erarbeitet. Die Ergebnisse dieser ersten explorativen Untersuchung fanden großes Interesse und veranlassten die Software AG, die Studie mit einem Jahr Abstand erneut in Auftrag zu geben.
Zielgruppe - Befragt werden Studierende der Informatik und informatiknaher Studiengänge in Deutschland. Es soll für eine interessierte Öffentlichkeit,
für Politik, Medien und Bildungsmultiplikatoren schlaglichtartig eruiert werden,
von welcher Situation und welchem Reifegrad des Bewusstseinsstandes ausgegangen werden kann. Von besonderem Interesse wird sein, inwieweit aus den Ergebnissen von 2009 eine Entwicklung herauszulesen ist.
